Brisbane, Tag 2

Es ist ja beigott nicht so, dass hier immer alles tutti frutti happy läuft. Aber über die Schattenseiten zu schreiben fällt ungleich schwerer. Da bin ich dann lieber still, und beim nächsten Freudenschub schreibe/schicke ich dann wieder was. Zumal bis jetzt praktisch nix zurück kommt. Ich weiß gar nicht, hab ich ein Gegenüber? Und welches?

Also machen wir doch mal mit dem Erfreulichen weiter, another Day in or around Brisbane: Frühmorgens, vor sieben Uhr sind wir in einen der Lokalzüge gestiegen, um Richtung Gold Coast zu fahren. Die erste Station dort war das SkyPoint Observation Deck, um unser Frühstück mit ultimativem Ausblick zu genießen!

Danach zum wandern an den Strand, und was für einer, dagegen erscheint jener vom Vortag wie Spielzeug!

alles ist riesig und endlos

an markierten Stellen, alle paar hundert Meter, wird der Strand von Life Guards überwacht, meist zwei Männer mit Life Safe Board, und Strandflitzerauto

manche sind sehr auf Sonnenschutz bedacht, insbesondere für die Kinder

andrerseits ist jedes Mittel recht, um Kinder zu beschäftigen, mit Smartphone

oder Lolly

Das war im Zug zurück in die City of Brisbane.

Am Abend gab’s dann ein feines Essen, gar nicht ganz freiwillig, denn es war kaum ein Platz zu bekommen, Freitag Abend. Die Leute machen sich schick und gehen aus, alle, scheinbar. Einen Platz an der Bar, mit Blick auf die sehr geschäftige offene Küche konnten wir beim fünften Lokal dann bekommen.


Am Nachtleben in Brunswick (Stadtteil von Brisbane) nehmen wir nicht teil. Es ist unbeschreiblich laut und wuselig. Jedes Lokal hat seine eigene Musik, häufig live, häufig eine One Woman Show, oder auch von der Konserve, und als gäbe es kein Gegenüber machen sie alle gehörig Krach, was ein tösendes Durcheinander von ohrenbetäubender Intensität ergibt. Da mittendrin amüsieren sich die Leute, mit ebenso lautem Gebrüll und Gelächter.
So wie wir von unserem Ausflug zurück kamen, durften wir gar nicht rein. Pubs, die während der Woche so dahinsumpern, sind wochenends mit einem mächtigen Türsteher ausgestattet, der Leute wie mich mit Flipflops keinesfalls rein lassen, wie ich unmissverständlich erfahren durfte.

wollen wir noch eine Flasche Popcorn?

2 thoughts on “Brisbane, Tag 2”

  1. Hallo Andreas, du bist nicht alleine. Mit Begeisterung verfolge ich deine Reise. Du bist durchaus ein Glückskind das du sowas durchleben kannst. Natürlich besteht unser Leben aus kompensatorischen Gründen. Das macht die Reise nicht immer einfach. Egal wie es kommt. Auch ich habe gelernt den Moment dankbar entgegen zu nehmen, egal was er gerade mit mir macht. Alles Liebe Heinz

    1. andreas sagt:

      Danke Heinz. Ja, ich empfinde mich absolut als Glueckskind, insbesondere angesichts meiner juengsten Reisen. Es gibt halt nie das reine Glueck, bzw nicht fuer lange. Unsere gesamte Welt ist nunmal schrecklich inflationaer. Zufriedenheit mit dem was ist, kenne ich nur vom Wunschtraeumen her, ein Wunschtraum, den ich alledings nie aufgeben werde, vermute ich.
      Erst heute war ich wieder so sehr am Hadern mit mir selbst, dass ich so vieles nicht auf die Reihe bekomme. Ich frage mich dann ernsthaft, warum ich mir diese Vorstoesse in fremde Welten antue, wenn sie mich so sehr herausfordern. Doch ich scheine keine Wahl zu haben, ich muss einfach! 🙂

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