von wohnen, essen, Kletterpflanzen

was ist das? Auflösung weiter unten! 🙂

Du weißt einfach nie, was dich genau erwartet, kannst nicht erahnen, wie es sich anfühlen wird, in der nächsten Unterkunft. Es hat schon seine Gründe, warum wir Menschen in Urlaubsfragen so gerne Wiederholungstäter sind! Ich habe mit großem Bedacht eine Wohnung mit funktionierender Küche ausgewählt, hatte explizit nochmals nachgefragt, ob es sich eher um eine Teeküche handelt, oder ob diese tatsächlich zum Kochen gedacht und geeignet ist. Wir buchten vier Tage. Wir hatten ein eigenes Schlafzimmer mit eigenem Bad, Küche und Wohnzimmer waren mit den Bewohnerinnen geteilt, Brisbane ist nicht billig.

Kein einziges Mal haben wir gekocht, haben die Küche möglichst gemieden. Schon bei der Ankunft waren Essensreste im Airfryer, Kartoffeln, dachte, ok, die wärmt sie sich vlt am Abend nochmals auf, kein Problem (er war gar nicht da, nur sie, fallweise ganz kurz). Doch Kartoffeln die lagen auch am vierten Tag noch da drinnen und schillerten inzwischen in ganz neuen Farbtönen.

An Morgen des zweiten Tages hatten wir die Hausherrin um Hilfe gebeten, weil wir es nicht geschafft hatten, den Wäschetrockner zu starten. Sie half uns, aber so mürrisch und abweisend, dass ich von da an jeden Kontakt vermied und keine Lust mehr hatte, die Küche zu nutzen. Wir aßen ausschließlich auswärts.

Warum sich dem Risiko aussetzen und vier Tage buchen? Üblicherweise buchen wir zwei Tage, denn man weiß ja nicht, was einen erwartet. Check Out ist üblicherweise um 10.00, Check In um 14.00 oder später. Was tun in dieser Zeit, mit all unserem Australien Gepäck? Nicht immer lässt sich das angenehm lösen, manchmal bleiben wir auf dem Gepäck sitzen und sind damit äußerst eingeschränkt, das kann sich dann schon auch mal etwas schade nach einem verlorenen Tag anfühlen. Wenn wir allerdings nur für zwei Tage buchen, haben wir diese Situation jeden zweiten Tag!

Wir haben nun also viel Gastronomie erlebt, in den letzten Tagen in Brisbane. Manche Wahl war nicht ganz freiwillig, denn Brisbane ist ähnlich unberechenbar wie ein Bergdorf, wettertechnisch. Die Vorhersage ändert sich ständig und bereits zweimal waren wir tatsächlich gefangen, gottlob beide male gastronomisch gut versorgt und geschützt, weil draußen das Unwetter tobte. Brisbane ist nur selten wirklich klar, die nächsten Wetterwolken sind nie weit weg, also in jener Zeit, die wir hier verbracht haben.

Radwege- und Gehwege führen häufig großzügig übers Wasser.

Wir waren also unwetterbedingt in einen sehr großen Gastro-Betrieb, der Brauerei Fellons, gleich am Brisbane River gefangen, wo wir ursprünglich nur einen Drink einnehmen wollten. Zum Essen war es uns dort eigentlich zu teuer, doch was solls, wir haben bestellt – und es war hammermäßig!

Die Pizza kam aus dem Holzofen, wovon es hier einige gab. Das Huhn war sehr geschmackvoll und unübertrefflich saftig, hammermäßig, der Brokolig knackig am Punkt.

Das Abendessen war auf gleich hohem Niveau, in einem anderen Lokal, paradiesisch!

Doch nun zu unserem Rätsel vom Anfang. Ich züchte und vermehre seit etlichen Jahren nun Monsteras, aus der großen Familie der Philodendren. Was wir landläufig als Luftwurzeln bezeichnen, sind für jene Exemplare, die im freien wachsen dürfen, geniale Verankerungs-Werkzueuge, mit denen dieser Kletterpflanzen bombenfest an Wänden angekrallt leben, ursprünglich sicherlich an Bäumen und anderen hochstrebenden Gewächsen.

Und dies sind die Früchte dieser faszinierenden Pflanze!

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